Wahrnehmung der Materie im Wandel


Der zweite Blick ist entscheidend. Er ist länger, intensiver, mehrdimensional.
Er trifft in ein Inneres, in einen Kern und legt Verdecktes frei, formt sich neu.
Im monotonen Fluss der Zeit kann es nicht Anfang noch Ende geben, sondern nur fortgesetzte Gegenwart.

Robert Sainer sieht die Fotografie als Kunst im Handwerk. Und als Handwerk in der Kunst.
Kaum ein anderes Metier verbindet die beiden Elemente so eng miteinander wie das Fotografieren.
Die Beherrschung der Technik, die Funktionalität des Bilder-Erzeugens,
gleichzeitig das ›über das Funktionale hinaus-denken‹,
›ins Fiktionale über-führen‹, bestimmen Robert Sainers Fotokunst. 

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